Ahmet Özdemir

Unser Kandidat für den Wahlkreis Pulheim, Bergheim, Elsdorf und Bedburg

„Wir müssen gemeinsam eine Zukunft gestalten, die die kommende Generation unterstützt.”

Ich bin im Bereich Bildung und Digitalisierung tätig. Seit meinem MBA in Digital Management und Data Management an der FH BFI Wien, bin ich Ministeriumsmitarbeiter für Digitalisierung in Düsseldorf. Ich arbeite zudem als Hochschullehrer an der Fachhochschule in Aachen, Köln und Düsseldorf für BWL und Digitalisierung. Für mich als Vater sind Bildungsgerechtigkeit, sozialer Zusammenhalt und Inklusion eine Herzensangelegenheit. Als Buchautor schreibe ich Kinderbücher zu den Themen Freundschaft, Empathie, Hilfsbereitschaft, Respekt, Toleranz und Akzeptanz, um Schulen und Kitas bei der Mobbing-Prävention zu unterstützen.

Antje Grothus

Unsere Kandidatin für den Wahlkreis Frechen, Hürth, Kerpen (Stadtteile Möderath/Kerpen-Nord, Blatzheim, Buir, Manheim, Sindorf, Horrem, Neu-Bottenbroich/Horrem-Nord-Ost

Ich bin 1964 in Bochum „auf Kohle“ geboren und im Ruhrgebiet aufgewachsen, wo der Gartenbetrieb meiner Eltern einer grünen Insel zwischen Zechen- und Industriegeländen glich. Nach Lebensstationen auf Langeoog, in Bonn und Regensburg lebe ich seit 1994 in Kerpen-Buir im Rhein-Erft-Kreis und habe drei Töchter. Wie viele Menschen in meiner Wahlheimat bin auch ich eine der persönlich von den negativen Auswirkungen des unmittelbar neben Kerpen-Buir gelegenen Kohletagebaus Hambach Betroffenen. Als im Jahr 2004 bekannt wurde, dass die Autobahn A4 für den Tagebau an unseren Ortsrand verlegt werden sollte, wurde ich aktiv und habe 2007 den Verein Buirer für Buir mitgegründet, der sich für den Erhalt der Lebensqualität in Buir, die Pflege von Natur und Kultur und eine aktive Zivilgesellschaft einsetzt. 2015 organisierte ich für ein zivilgesellschaftliches Bündnis eine Menschenkette mit mehreren Tausend Teilnehmenden am Tagebau Garzweiler – die damals größte Klimaaktion seit Jahrzehnten! Um eine dialogische Lösung des Konflikts um den Hambacher Wald zu initiieren, brachte ich im Frühjahr 2016 die Initiative Bündnis Friedensplan mit auf den Weg. Hier versammelten sich kirchliche Organisationen, Parteien, Bürgerinitiativen und engagierte Einzelpersonen, um RWE zu einem einjährigen Rodungsstopp zu bewegen, der allen Beteiligten eine Denkpause und Zeit für Austausch verschaffen sollte. Im Rahmen der Klimaschutzverhandlungen in Bonn im November 2017 zeichnete mich die Nothilfeorganisation CARE als eine von zwölf weltweiten ‚Klimaheldinnen’ aus. Dies ist mir bis heute eine besondere Ehre und erinnert mich stets daran, dass wir hier im Revier auch eine globale Verantwortung tragen: all denjenigen gegenüber, die in anderen Teilen der Erde schon länger von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen sind. Im Juni 2018 wurde ich als Vertreterin der Region und der betroffenen Anwohner*innen im Rheinischen Braunkohlenrevier von der Bundesregierung in die Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung, die sog. Kohlekommission, berufen. Für diese Tätigkeit wurde ich von der Klima-Allianz Deutschland e.V. freigestellt, bei der ich seit April 2017 als Koordinatorin für Kohlepolitik NRW tätig war.

Seit meiner Mitarbeit in der Kommission widme ich mich mit Leidenschaft der Gestaltung eines nachhaltigen Wandels in unserer Region, sowohl ehrenamtlich als auch beruflich in meiner neuen Funktion als Koordinatorin für nachhaltigen Strukturwandel bei der Klima-Allianz Deutschland. Für sie bin ich seit 2019 Mitglied im „Beirat der Wirtschaft-, Wissenschafts- und Sozialpartner zur Begleitung des Strukturwandels im Rheinischen Revier“ des NRW-Wirtschaftsministeriums.

Mehr Information: www.antjegrothus.de

Simone Spicale

Unsere Kandidatin für den Wahlkreis Brühl, Erftstadt, Wesseling und Kerpen (Stadtteile Balkhausen, Brüggen/Türnich, Kerpen)

Mein erstes Leben: 1968 in Wiesbaden geboren, im Rheinland aufgewachsen lebe ich seit 1995 in meiner Wahlheimat, dem Rhein Erft-Kreis. Ich habe Latein, Germanistik und Anglistik studiert und wollte von Herzen gerne Lehrerin werden. Mit 28 Jahren wurde mein Sohn Paul mit einer sehr schweren Behinderung geboren. Ich traf damals eine folgenreiche Entscheidung: Fortan stand seine Pflege und liebevolle Förderung 23 Jahre lang im Mittelpunkt meiner Tätigkeiten.

Seit mein Sohn in seiner Wohngruppe lebt, widme ich mich meinen “zweiten” Leben: Nach dem Auszug meines Sohnes im Jahr 2019 und der Trennung von meinem Mann wurde ich Mitglied bei Bündnis 90/ Die Grünen. Heute bin ich gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion im Kreistag des Rhein-Erft-Kreises, Mitglied der Grünen Fraktion im Landschaftsverband Rheinland und dort im Ausschuss für Schule und Inklusion sowie im Beirat für Inklusion und Menschenrechte.

Nach nunmehr 25 Jahren Kampf um Teilhabe und Ringen mit den unübersichtlichen und schwer überschaubaren bürokratischen Riesenapparaten, die sich Verwaltungen nennen, kann ich auf einen immensen Erfahrungsschatz zurückblicken. Aus dieser Binnenperspektive heraus entwickelt sich meine heutige Sicht auf Politik. Ich weiß sehr genau, dass ich die Stellschrauben finden werde, an denen ich echte Veränderungen herbeiführen kann.

Jetzt streite ich nicht mehr nur für meinen Sohn, sondern auch für mich – und für Euch, für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und für ein wirklich gutes Leben – FÜR UNS ALLE!

Meine Ziele: Ich stehe für eine ökologisch und sozial gerechte Politik in meiner Heimat, dem Rhein-Erft-Kreis. Kinder und Familien gehören endlich wieder in den Mittelpunkt der Politik! Außerdem brauchen wir dringend eine ökologische Verkehrswende – ich habe vor neun Monaten mein Auto aufgegeben und weiß, worüber ich spreche. Wir müssen einen Strukturwandel einleiten, der mit einer wirklich nachhaltigen Wirtschaft eine echte Chance bedeutet – für Arbeit und Wohlstand im Rhein-Erft-Kreis! Der Kampf gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeit ist wichtig für uns alle – auch, weil uns sonst der dringend notwendige ökologische Umbau nicht gelingen wird. Und weil unsere Demokratie sonst ernsthaft gefährdet ist!

Ich weiß, es ist die Landespolitik, in der ich wirken und meine Ziele verwirklichen kann: Ich kämpfe für eine sozial gerechte und ökologische Politik für alle Menschen im Rhein-Erft-Kreis!

Im Fokus Im Fokus meiner Politik stehen die Themen Soziales, Mobilität, Finanzen, Klima – und Katastrophenschutz. Für ausführlichere Informationen lade ich Sie ein, meine Homepage simone-spicale.de zu besuchen

Anja von Marenholtz

Auf der Landesliste der Grünen aus dem Rhein-Erft-Kreis

„Gut ausgebildete junge Menschen sind ein starkes Pfund für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort in NRW“

mit dieser Leitidee kandidiere ich für den 18. Landtag in NRW und bewerbe mich über die Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen.

Mein Herz für Bildungspolitik. Als Sprecherin einer Gesamtschulinitiative bin ich 2010 politisch aktiv geworden und bis heute ist die Förderung von guten Rahmenbedingungen mein Hauptanliegen. Dafür streite ich konstruktiv seit 2014 als Ratsmitglied und stellv. Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Pulheim.

2018 wurde ich in den geschäftsführende Landesvorstand der Grünen in NRW gewählt und übe bis heute die Funktion der Landesschatzmeisterin aus.

Meine politischen Schwerpunkte sind Bildung, Kommunalfinanzen und Wirtschaft. Mein Name ist Anja v. Marenholtz, ich bin 51 Jahre alt und wohne mit meiner Familie in Pulheim. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich mit Ihrer Zweitstimme unterstützen.